Öffentliche Tagung

Triff den Ethikrat! Unser Leben in der Pandemie

Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler

KOSMOS Berlin, Karl-Marx-Allee 131A, 10243 Berlin

Zum Thema

Junge Menschen haben ein viel geringeres Risiko als ältere und vorerkrankte Personen, schwer an COVID-19 zu erkranken, leiden aber besonders unter Einschränkungen ihrer Bildung und ihres Soziallebens. Doch genau solche Einschränkungen wurden ihnen während der Corona-Krise immer wieder auferlegt, gerechtfertigt mit der Rücksichtnahme auf Ältere.

Es ist viel darüber diskutiert worden, ob die Maßnahmen der Pandemiebewältigung die besondere Verletzlichkeit junger Menschen über Gebühr strapaziert haben und ob seitdem zu wenig getan wurde, um ihre Widerstandskraft zu stärken. Diese Fragen haben auch den Deutschen Ethikrat immer wieder beschäftigt. Nun möchte er von Schülerinnen und Schülern direkt erfahren, wie sie die Pandemie erlebt haben, was aus ihrer Sicht anders hätte laufen sollen, was ihnen Kraft gegeben hat und was sie sich für die nähere Zukunft erhoffen.

Hierzu lädt der Deutsche Ethikrat am 28. September 2022 im Rahmen einer öffentlichen Tagung unter dem Titel „Triff den Ethikrat! Unser Leben in der Pandemie“ Kurse und Klassen (vor allem aus der Oberstufe) ein, ihre Erfahrungen im Umgang mit der Pandemie zu schildern und dazu kreative Beiträge einzureichen. Dabei erhalten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, mit den Ratsmitgliedern zu diskutieren, ihnen Fragen zu stellen und Themen im Kontext der Pandemie anzusprechen, zu denen sie sich Orientierung vom Ethikrat wünschen.

Anmeldung

Eine Teilnahme vor Ort ist nur für angemeldete Schülerinnen und Schüler sowie begleitende Lehrkräfte möglich. Alle Interessierten sind eingeladen, der Veranstaltung im frei zugänglichen Livestream auf der Website des Deutschen Ethikrates zu verfolgen.

Rund 300 Schülerinnen und Schüler werden die Gelegenheit bekommen, ihre Fragen zu stellen und ihre Anliegen zu diskutieren. Themenbezüge können sich aus den Unterrichtsfächern Ethik, Philosophie, Religion, Biologie, Sozialkunde oder Politik sowie aus weiteren Kursen ergeben, die sich mit lebenswissenschaftlichen Themen beschäftigen und einen Bezug zu ethischen Debatten haben.

Die teilnehmenden Kurse werden nach erfolgreicher Anmeldung gebeten, zur Vorbereitung auf die Tagung bis zum 1. Juli 2022 ein Abstract für einen kurzen Beitrag (max. 10 Min.) sowie ein Poster zum Thema „Unser Leben in der Pandemie“ einzureichen. (Einzelheiten hierzu erhalten die Kurse/Klassen nach erfolgreicher Anmeldung.) Die Bereitschaft, einen Beitrag auf der Tagung zu präsentieren und ein Poster auszustellen, wird bei der Anmeldung vorausgesetzt.

Wenn ihr als Kurs oder Klasse (ab der 10. Klassenstufe) auch dabei sein wollt, schickt uns schnellstmöglich, jedoch spätestens bis zum 10. Juni 2022 ein ausgefülltes Teilnahmeformular (pdf | 81 KB) per E-Mail mit dem Betreff „Unser Leben in der Pandemie“ an events@ethikrat.org.

Wir danken für das große Interesse an unserer Tagung! Leider sind bereits alle Plätze vergeben. Ihr könnt euch aber gern für unsere Warteliste anmelden. Sollten angemeldete Kurse doch nicht teilnehmen können, informieren wir euch schnellst möglich (spätestens jedoch zwei Wochen vor der Tagung) darüber und bieten euch die Möglichkeit, nachzurücken.

Sollte die Nachfrage die Anzahl der Plätze übersteigen, entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung. Für alle, die keinen Platz vor Ort erhalten, bieten wir die teilweise Übertragung der Veranstaltung im Livestream sowie die Aufzeichnung im Nachgang auf unserer Website an. Hierzu bitten wir um Beachtung der beigefügten Hinweise zur Teilnahme.

Wir freuen uns auf eure Anmeldungen!

Hinweise zur Teilnahme

Verantwortlicher für die Verarbeitung von Daten ist der Deutsche Ethikrat.

Die Veranstaltung wird Gegenstand von Berichterstattung in Presse, Funk und Fernsehen sowie im Internet, insbesondere auf Webseiten und in sozialen Medien, sein. Eine Berichterstattung ist in einem zeitlichen Rahmen vom Recht auf Berichterstattung nach § 23 Abs. 1 bzw. 3 KunstUrhG gedeckt. Mit dem Vertrag erhalten die Teilnehmenden auch eine Datenschutzinformation nach Art. 13 DSGVO. Datenschutzrechtlich kann die Verarbeitung der Daten durch den mit den Teilnehmenden (bei Jugendlichen unter 18 Jahren auch den Personensorgeberechtigten) geschlossenen Teilnahmevertrag (Art. 6 I b DSGVO), durch das berechtigte Interesse nach Art. 6 I f DSGVO zur Berichterstattung über ein relatives Ereignis der Zeitgeschichte nach § 23 Abs. 1 bzw. 3 KunstUrhG sowie gemäß Art. 85 DSGVO zu journalistischen und wissenschaftlichen Zwecken erfolgen.

Um die Persönlichkeits- und Datenschutzrechte der meist jugendlichen Teilnehmenden noch umfassender zu schützen, ist Folgendes zu beachten.

Die Einwilligungen zum Datenschutz und zum Recht am eigenen Bild (in Großaufnahme, Veranstaltungsberichterstattung durch Aufnahme zahlreicher Personen ist davon unberührt) sind grundsätzlich freiwillig, soweit die Teilnehmenden nicht an der Programmgestaltung aktiv teilnehmen.

Schülerinnen und Schüler können an der Veranstaltung nur aktiv durch Teilnahme an Interviews, Filmaufnahmen oder Podiumsdiskussionen teilnehmen, wenn in die Erstellung von Foto- und Filmaufnahmen von der Veranstaltung und ihre Veröffentlichung in Medien im Internet durch den Jugendlichen und seine Personensorgeberechtigten eingewilligt wird, da dies zum Hauptzweck der Veranstaltung gehört, den Dialog zwischen Schülerinnen/Schülern und dem Ethikrat an die Öffentlichkeit zu richten, und die Veranstaltung nicht ohne das Einverständnis der Teilnehmenden als Meinungsaustausch zwischen Ethikrat und Schülerinnen/Schülern in Deutschland durchgeführt werden kann.

Die datenschutzrechtliche Genehmigung für die Verarbeitung ist mit Wirkung für die Zukunft widerruflich, bei Widerruf der Einwilligung kann die aktive Mitwirkung an der Veranstaltung beendet werden.

Zusammenfassung in einfacher Sprache nach Art. 8 DSGVO:
Die Berichterstattung über die Veranstaltung ist rechtlich auch ohne Einwilligung möglich. Da Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die noch nicht einwilligungsfähig sind, und da es auch um das Recht am eigenen Bild geht, möchte der Ethikrat dennoch eine Einwilligung von den Teilnehmenden haben. Die Einwilligung möchte der Ethikrat von den jungen Erwachsenen selbst haben und bei Jugendlichen unter 18 Jahren zusätzlich von einem Personensorgeberechtigten. Der Grund hierfür ist der Schutz der Teilnehmenden.