- Beruflicher Werdegang
- 1982-1988 Studium der Humanmedizin an der Universität zu Köln
- 1990-1995 Studium der Philosophie in Bonn und Hagen
- 1993 Promotion zum Dr. med. an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn
- 1989-1991 Ärztin im Praktikum und Assistenzärztin in der Gynäkologisch-geburtshilflichen Abteilung des Evangelischen Krankenhauses Weyertal, Köln
- 1992 - 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Wissenschaft und Ethik e. V., Bonn, Abteilung für biomedizinische Ethik (Direktor: Prof. Dr. L. Honnefelder)
- seit 1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität zu Köln (Direktor: Prof. Dr. Dr. K. Bergdolt)
- seit SS 1998 Lehrauftrag für Medizinethik an der Universität zu Köln in den Studiengängen Humanmedizin und Gesundheitsökonomie
- 2005 Habilitation und Verleihung der Venia legendi für Ethik und Theorie der Medizin durch die Medizinische Fakultät der Universität zu Köln
- Mitgliedschaften
- seit 1997 Mitglied verschiedener Arbeitsgruppen des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesärztekammer, u. a. "Präimplantationsdiagnostik", "Richtlinien zur Assistierten Reproduktion"
- 1999-2007 Mitglied des Ausschusses "Ethische und medizinisch-juristische Grundsatzfragen" der Bundesärztekammer
- 2001-2008 Nationaler Ethikrat
- seit 2002 Mitglied der ethisch-rechtlich-sozialwissenschaftlichen Steering group des Kompetenznetzwerkes Stammzellforschung NRW des Ministeriums für Sport, Wissenschaft und Forschung
- Seit 2006 Ethics Advisory Panel des europäischen Forschungskonsortiums ESTOOLS (gefördert im 6. Rahmenforschungsprogramm der EU)
- Seit 2006 Beirat der Central Research Infrastructure for Molecular Pathology (CRIP) des Deutschen Ressourcenzentrums für Genomforschung GmbH
- Seit 2007 Kuratorium der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
- 2008 Berufung in den Deutschen Ethikrat durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Norbert Lammert
- Ausgewählte Publikationen
- Rohde, A., Woopen, C.: Psychosoziale Beratung im Kontext von Pränataldiagnostik. Evaluation der Modellprojekte in Bonn, Düsseldorf und Essen. Deutscher Ärzteverlag Köln 2007.
- Woopen, C.: Substanzontologie versus Funktionsontologie - Wie bestimmen wir den Beginn und die Ansprüche schutzwürdigen menschlichen Lebens? In: Dierks, C.; Wienke, A.; Eisenmenger, W. (Hg.): Rechtsfragen der Präimplantationsdiagnostik. Springer, Berlin Heidelberg, 2007, 17-24.
- Woopen, C.: Selektion aufgrund genetischer Diagnostik? Handlungstheoretisch fundierte Güterethik und ihre Anwendung am Beispiel der Präimplantationsdiagnostik. In: Honnefelder, L.; Streffer, C. (Hg.): Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik, Band 10., Berlin, New York 2005, de Gruyter, 343-353
- Woopen, C.: Zur Frage des Propriums einer medizinischen Ethik. In: Gethmann-Siefert, A.; Gahl, K.; Henckel, U. (Hg.): Wissen und Verantwortung. Band II: Studien zur medizinischen Ethik. Verlag Karl Alber Freiburg, München 2005, 80-90
- Fortpflanzung zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit. Zur ethischen und anthropologischen Bedeutung individueller Anfangsbedingungen. Reproduktionsmedizin 2002, 18 (5), 233-240.
- Therapeutisches und reproduktives Klonen - Anmerkungen aus ärztlich-ethischer und anthropologischer Sicht. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualitätssicherung 96 (2002) 455-458.
- Medizinisches Handeln als Gegenstand von Ethik, Qualitätsmanagement und Gesundheitsökonomie. in: Lauterbach, K.; Schrappe, M. (Hg.): Gesundheitsökonomie, Qualitätsmanagement und Evidence based Medicine, Schattauer, Stuttgart 2001, 10-25.
- Ethische Fragestellungen in der Pränataldiagnostik. Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie 50 (2001) 9/10, 695-703.
- Indikationsstellung und Qualitätssicherung als Wächter an ethischen Grenzen? Problematik ärztlichen Handelns bei der Präimplantationsdiagnostik. in: Honnefelder, L.; Streffer, C. (Hg.): Jahrbuch für Wissenschaft und Ethik, Band 5., Berlin, New York 2000, de Gruyter, S. 117-139.
- Wissen - Auswählen - Verändern: Quo vadis, Reproduktionsmedizin? in: Dudenhausen, J.W.; Schwinger, E. (Hg.): Reproduktionsmedizin: Möglichkeiten und Grenzen. Ein Leitfaden der Stiftung für das behinderte Kind zur Förderung von Vorsorge und Früherkennung. Frankfurt/Main 2000, Medizinische Verlagsgesellschaft Umwelt & Medizin, S. 21-32.
- Das genetische Orakel - oder was darf der Mensch von seinem Entwurf verwerfen? Medizinische Genetik 12, 3 (2000) 359-364.
- Zum Anspruch der medizinisch-sozialen Indikation zum Schwangerschaftsabbruch. Leben, körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung als konfligierende Rechte. Gynäkologe 32 (1999) 974-977.
- Präimplantationsdiagnostik und selektiver Schwangerschaftsabbruch. Zur Analogie von Embryonenselektion in vitro und Schwangerschaftsabbruch nach Pränataldiagnostik im Rahmen der medizinischen Indikation des § 218a Abs. 2 StGB aus ethischer Perspektive. Zeitschrift für Medizinische Ethik 45 (1999) 233-244.
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