Kristiane Weber-Hassemer

geboren 1939

  • Beruflicher Werdegang
    • 1960-1964 Studium der Rechtswissenschaften, der politischen Wissenschaften und Soziologie an den Universitäten Tübingen und Hamburg
    • 1964 erstes juristisches Staatsexamen in Hamburg
    • 1969 nach „Babypause“ zweites juristisches Staatsexamen in Hamburg
    • 1969-1976 Rechtsanwältin in Hamburg (Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht und Strafrecht)
    • 1976 Richterin in Frankfurt am Main in der ordentlichen Gerichtsbarkeit (Strafrecht, Presserecht, Urheberrecht und Zivilrecht)
    • 1986 Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main: Tätigkeit in verschiedenen Zivilsenaten, Aufgaben in der Landesjustizverwaltung, dem Personalwesen, den Angelegenheiten der Rechtsanwälte und Notare, Pressearbeit
    • 1990-2002 Mitglied im Frankfurter Arbeitskreis für Strafrecht
    • 1990-1995 Mitglied der Ethikkommission der Landesärztekammer
    • 1998 Mitglied des Studienkreises für Presserecht und Pressefreiheit
    • 1994 Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Frankfurt am Main (Strafsenat) und Pressesprecherin des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main
    • 1995-1999 Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Justiz und für Europaangelegenheiten
    • 1999-2004 nach Wechsel in der Regierungsverantwortung wieder Vorsitzende Richterin eines Strafsenates am Oberlandesgericht Frankfurt am Main
    • 1999 Vorsitzende des Arbeitsstabes Justizreform des Deutschen Juristinnenbundes
    • 2001 Berufung zum Mitglied des Nationalen Ethikrates durch Beschluss des Bundeskabinetts
    • 2005 Wiederberufung zum Mitglied des Nationalen Ethikrates durch Beschluss des Bundeskabinetts und Wahl zur Vorsitzenden
    • 2008 Berufung in den Deutschen Ethikrat durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Norbert Lammert
  • Ausgewählte Publikationen
    • Weber-Hassemer, K. (2008): Menschliche Gattung als Rechtsgut? Menschenbilder im Recht. In: Regina Michalke; Wolfgang Köberer; Jürgen Pauly und Stefan Kirsch (Hrsg). Festschrift für Rainer Hamm zum 65. Geburtstag am 24. Februar 2008. de Gruyter Berlin. S. 829-839.
    • Weber-Hassemer, K. (2008): "Wie finden ethische Erwägungen Eingang in politische Entscheidungsprozesse?" In: Cordula Brand; Eve-Marie Engels; Arianna Ferrari und László Kovács (Hrsg.). Wie funktioniert Bioethik? Mentis Verlag, Paderborn. S. 303-309.
    • Weber-Hassemer, K. (2007): Das Individuum im Schatten der Biomedizin - Menschenwürde zwischen Menschen und Menschengeschlecht. Ringvorlesung 2006/07 der Ludwig-Maximilians-Universität München: Ecce homo! Menschenbild - Menschenbilder. 16. Januar 2007. Videomitschnitt online verfügbar unter http://www.uni-muenchen.de/studium/studienangebot/lehrangebote/ringvorlesung/rv_06_07/index.html
    • Weber-Hassemer, K. (2007): Für oder gegen die Straffreiheit für Sterbehilfe. In: Faut-il dépénaliser l'euthanasie? La législation de quatre pays voisins et les réactions qu'elle suscita. CNE/Institut Grand-Ducal, Luxembourg. S. 39-46.
    • Weber-Hassemer, K. (2006): Argumentationstypen in der bioethischen Diskussion. In: Thomas S. Hoffmann; Walter Schweidler (Hrsg.). Normkultur vs. Nutzenkultur. De Gruyter, Berlin, New York. S. 173-187.
    • Weber-Hassemer, K.: (2005): "Menschenwürde" im bioethischen Diskurs. In: Irmgard Rode, Heinz Kammeier; Matthias Leipert (Hrsg.). Die Würde des Menschen ist antastbar? Schriftenreihe des Instituts für Konfliktforschung, Bd. 28. LIT-Verlag, Münster. S. 23-37.
    • Weber-Hassemer, K. (2003): Politische Entscheidung und Politikberatung in der "konsensualen Demokratie". Das Beispiel des Nationalen Ethikrates. In: Kirsten Mensch; Jan C. Schmidt (Hrsg.). Technik und Demokratie. Zwischen Expertogratie, Parlament und Bürgerbeteiligung. Leske + Budrich, Opladen. S. 77-88.
    • Weber-Hassemer, K.: (1998): Professionelles Justizmanagement: Voraussetzung für eine dezentrale Aufgaben- und Ressourcensteuerung. In: Wolfgang Hoffmann-Riem (Hrsg.). Reform der Justizverwaltung. Ein Beitrag zum modernen Rechtsstaat. Schriften zur rechtswissenschaftlichen Innovationsforschung, Bd. 3. Nomus Verlag, Baden-Baden. S. 149-161.
  • Schwerpunkte des Engagements im Ethikrat
    • rechtliche und gesellschaftliche Aspekte der Biowissenschaften