Prof. Dr. phil.
Volker Gerhardt
geboren 1944
- Beruflicher Werdegang
- Studium der Philosophie, Psychologie und Rechtswissenschaft
- Professuren in Münster, Köln und Halle
- seit 1992 Professur (Philosophie) an der Humboldt-Universität zu Berlin
- Vizepräsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
- 1996–2002 Leiter des DFG-Beirat zur Förderinitiative Bioethik
- Mitglied des Senats der Deutschen Nationalstiftung
- 2001 Berufung zum Mitglied des Nationalen Ethikrates durch Beschluss des Bundeskabinetts
- 2005 Wiederberufung zum Mitglied des Nationalen Ethikrates durch Beschluss des Bundeskabinetts
- 2008 Berufung in den Deutschen Ethikrat durch den Präsidenten des Deutschen Bundestages, Prof. Norbert Lammert
- Ausgewählte Publikationen
- 1995 Immanuel Kant: Zum ewigen Frieden. Darmstadt (Wissenschaftliche Buchgesellschaft)
- 1996 Vom Willen zur Macht. Berlin/ New York (de Gruyter Verlag)
- 1999 Selbstbestimmung. Das Prinzip der Individualität. Stuttgart (Reclam)
- 2000 Individualität. Das Element der Welt. München (C.H. Beck Verlag)
- 2001 Der Mensch wird geboren. Kleine Apologie der Humanität.
München (C.H. Beck Verlag)
- 2002 Immanuel Kant. Vernunft und Leben. Stuttgart (Reclam)
- Schwerpunkte des Engagements im Ethikrat
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Volker Gerhardt arbeitet an Grundlegungsfragen der Ethik und der Politik.
Dabei geht es ihm insbesondere um die systematische Auszeichnung des Individuums,
das in der antiken Begründung für Politik und Ethik als maßgeblich
hervorgetreten ist und das im christlichen Denken eine wesentliche
Vertiefung erfahren hat. In Anerkennung der vordringlichen politischen
Fragen liegt ihm an der Beachtung der über 2500-jährigen Tradition des
moralischen Fragens im Anschluss an Sokrates und somit daran, dass die
Zuständigkeit des Individuums im Umgang mit den existentiellen Problemen
der modernen Lebenswelt nicht vergessen wird.
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